Neubau Bahnhofsgebäude

Neues City-Entrée

500 m² Grundfläche
2.700 m² Nutzflächen
Baubeginn: 2023
Der konkrete Standort des Bahnhofsgebäudes wurde Bestandteil des Planfeststellungsverfahrens zum Bau des RRX. Das Gebäude soll in Verlängerung der Rialtobrücke auf einem ca. 500 m² großen Grundstück errichtet werden.

Basics

NutzungBahnhofsnutzungen, Einzelhandel, Dienstleistung, Büro
Grundfläche500 m²
Nutzflächen2.700 m²
Investorwird noch gesucht
Baubeginn2023
Stellplätze2-3 vor Ort sowie benachbarte Tiefgaragen

Mit dem Bahnhofsneubau am Standort Leverkusen-Mitte besteht für die Stadt die Chance, die Eingangssituation dieses überregionalen Verkehrsknotenpunktes in die City Leverkusen attraktiv und qualitätsvoll zu entwickeln. Mit Serviceangeboten und bahnaffinen Nutzungen (Kiosk/Café, Buchhandlung, Kartenautomaten, Shops etc.) im EG sowie Büronutzungen in den Obergeschossen soll das Gebäude den neugestalteten Bahnhofsplatz räumlich fassen und als Orientierungspunkt Akzente ausbilden.

190924 ZOB Bahnhofsgebäude

Das vorhandene Bahnhofsgebäude muss im Zuge der Umbaumaßnahmen rund um den RRX weichen und wird lediglich durch einen Bahnhaltepunkt ersetzt.

Für diesen wichtigen Stadteingang in die Leverkusener City ist ein neues Bahnhofsgebäude jedoch städtebaulich von hoher Bedeutung. Dieses soll daher durch einen privaten Investor – nach Inbetriebnahme des RRX – ab dem Jahr 2023 errichtet werden. Das Erdgeschoss soll Serviceangebote der Bahn sowie bahnaffine Nutzungen aufnehmen. Für die Obergeschosse sind Büronutzungen angedacht. Darüber hinaus erfolgt der Zugang zu den Gleisen über eine Unterführung mit Treppen und Aufzügen durch das neue Bahnhofsgebäude.

Die Entwicklungen am Standort Bahnhof Leverkusen-Mitte und seinem Umfeld werden in den nächsten Jahren zu einer tiefgreifenden Optimierung der städtebaulichen Situation führen.

Der zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) im Norden wird mit einer architektonisch herausragenden Dachkonstruktion neu angelegt und mit einem Mobility-Hub funktional ergänzt. Das südliche untergenutzte Bahnhofsumfeld (Postgelände) wird städtebaulich umstrukturiert und soll auf einem ca. zwei Hektar großen Areal zu einem qualitätsvollen Büro- und Dienstleistungsstandort entwickelt werden.

Mit einem repräsentativen, architektonisch hochwertigen Bauwerk und einer Kubatur, die der Bedeutung als Eingang zur City Leverkusen gerecht wird und auf die städtebaulichen Strukturen im Umfeld reagiert, soll der Bahnhofsneubau das neue Entrée zur City Leverkusen werden. Durch den neuen Baukörper entsteht eine räumliche Wirkung, die den Bahnhofsplatz fasst, Akzente ausbildet und für Fußgänger als Orientierungspunkt dient. Nicht zuletzt soll der ZOB mit dem geplanten Mobility Hub und durch das neue Bahnhofsgebäude entlang der Bahn einen räumlichen Abschluss erhalten.

Aus dem städtebaulichen Kontext einer Entwicklung zwischen der Bahntrasse Köln-Düsseldorf und der Leverkusener Einkaufsmeile wurden Zielsetzungen für die städtebauliche und architektonische Perspektive formuliert.
Es soll ein neues Bahnhofsgebäude mit fünf Geschossen entstehen, das sich in die umliegende Bebauung einfügt und den neuen, attraktiven Eingang in die Leverkusener City markiert. Hierbei verleiht die Wahl von fünf Vollgeschossen zuzüglich einer Eckbetonung durch ein weiteres Teilgeschoss dem Baukörper Prägnanz und betont den Standort; zudem wird hierdurch der öffentliche Raum gefasst. Die Fassadenstudien weisen eine zur Bahn gerichtete lärmabweisende, geschlossen wirkende Lochfassade sowie eine zur Innenstadt gerichtete repräsentative und offen gestaltete Schauseite auf.

Neben den klassischen bahnaffinen Nutzungen im EG wie Serviceangeboten der Bahnbetreiber (DB und National Express) und Kiosk, Bäckerei/Kaffee und WC-Anlagen sieht die Planung vier weitere Obergeschosse mit Dienstleistungs- oder Büronutzungen vor, die durch eigene Zugänge erschlossen werden.

Auf Grund des räumlich stark begrenzten Baugrundstücks wird das Thema des ruhenden Verkehrs für die künftigen gewerblichen Nutzungen innovativ zu lösen sein. Neben der Berücksichtigung der vorhandenen ÖPNV-Erschließung könnte auch eine Unterbringung der Stellplätze auf dem sich in Entwicklung befindlichen Postgelände angedacht werden.

Da die baulichen Maßnahmen für ein neues Bahnhofsgebäude erst nach Abschluss der RRX-Baumaßnahmen – voraussichtlich ab 2023 – beginnen können, wird die Fertigstellung der Gesamtbaumaßnahmen auf Grundlage des Rahmenkonzepts in 2025 anvisiert.

Mit Blick auf die Prominenz des Standortes und auf die Dynamik der städtebaulichen und architektonischen Entwicklungen im Umfeld soll die Grundstücksvermarktung über ein Bieterverfahren inklusive Gestaltungswettbewerb in 2021 durchgeführt werden, damit die bahnaffinen Nutzungen des Projektes mit geringem Zeitversatz zum neuen RRX in Betrieb gehen können.

Ziel

Der Umbau des Bahnhof-/Busbahnhofareals als neues Eingangstor in die Stadtmitte ist der zentrale Baustein im InHK Wiesdorf.

Ziel der Gesamtplanung ist neben der verkehrlichen Optimierung mit einem modernen, umweltgerechten, schnellen und städtebaulich integrierten Nahverkehr auch die gestalterische und funktionale Aufwertung des Bahnhofsumfeldes unter Einbindung der benachbarten städtischen Kulturstätte „Forum“ mit dem weitläufigen Forumsvorplatz. Aufgrund der direkten Anbindung an die Innenstadt mit Fußgängerzone besteht hier ein hoher städtebaulicher Gestaltungsanspruch. Das Bahnhofsquartier soll so zum attraktiven Kristallisationspunkt werden, von dem die Innenstadt wie auch die Gesamtstadt profitieren.
Ausgelöst durch den Gleisneubau für den Rhein-Ruhr-Express (RRX), einem der wichtigsten deutschen Eisenbahninfrastrukturprojekte, der künftig auch in Leverkusen hält, wird die Neugestaltung in drei Bauphasen umgesetzt.

1. Neubau Busbahnhof

Aufbauend auf den Planungen rund um den Bahnhof des Ingenieurbüros ISAPLAN, Leverkusen und dem Rahmenkonzept Bahnhof Leverkusen Mitte des Büros HJPplaner, Aachen wird derzeit der ZOB umgebaut. Der Zugang zu den Bussen ist mit einem taktilen Leitsystem für sehbehinderte Menschen ausgestattet. Sämtliche Nutzungen des modernen Busbahnhofs werden unter einem Dach vereint. Der gesamte ZOB wird zum Fahrplanwechsel 2019/2020 in Betrieb gehen.

Zum Projekt Umbau Busbahnhof

2. RRX-Gleisanlagen

Die neuen, zusätzlichen Gleisanlagen für schnelle Züge mit modernem Design, hohen Ausstattungsstandards, erweiterten Kapazitäten und geringeren Emissionen werden das Angebot auf der Schiene zwischen Köln, Leverkusen, Düsseldorf und Dortmund deutlich verbessern: Davon profitieren allein 8 Millionen Menschen, die in den Städten mit RRX-Halt leben – und damit gut 45 Prozent der Bevölkerung in NRW. Die Deutsche Bahn AG hat mit der Maßnahme in Leverkusen in 2019 begonnen und wird diese voraussichtlich in 2023 abschließen.

Zum Projekt Gleiserweiterung

3. Mobility Hub & Bahnhofsgebäude

Dem Fahrrad gehört die Zukunft der städtischen Mobilität: Mit dem zukunftsweisenden Mobilitätszentrum (Mobility Hub) sieht die Planung ein Fahrradparkhaus mit bis zu 700 Kurz- und Dauerstellplätzen inkl. E-Ladestationen, Service- und Verleihangeboten sowie P&R und Carsharing vor – eingebettet ist ein gut ausgebautes innerstädtisches und regionales Radwegenetz. Das Gebäude wird ab dem Jahr 2023 umgesetzt.

Zum Projekt Mobility Hub

Für das Bahnhofsgebäude werden private Investoren gesucht, die Umsetzung ist ebenfalls ab 2023 möglich.

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Tel. 02 14/8331-40
willke@wfl-leverkusen.de

Stadt Leverkusen | Stadtplanung
Stefan Karl
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