Quartierstreffpunkt Dönhoffstraße

Ein vielseitiger Treffpunkt für alle Generationen

0,9 ha Fläche
mvm+starke architekten
mit GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN
11,5 Mio. € Volumen
Der neue Quartierstreffpunkt befindet sich in der Verlängerung der Fußgängerzone innerhalb der Wiesdorfer Altstadt und zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Stadtteil aus.

Basics

NutzungSchule, Freizeit, Gemeinbedarf, soziale Beratung
Flächeca. 0,9 ha
InvestorStadt Leverkusen
Architektmvm+starke architekten, Köln mit GREENBOX LANDSCHAFTSARCHITEKTEN, Köln
Baubeginn2020

Mikrolage

Der neue Quartierstreffpunkt befindet sich in der Verlängerung der Fußgängerzone innerhalb der Wiesdorfer Altstadt. Der Quartierstreffpunkt zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Stadtteil aus. Durch die Nähe zur Hauptstraße und zur Fußgängerzone Wiesdorfer Platz ergibt sich der direkte Bezug zur Hauptachse Wiesdorfs.

In urbaner Lage am Standort Grundschulen Dönhoffstraße/Alte Feuerwache an der Moskauer Straße wird ein generationsübergreifender und interkultureller Treffpunkt für die Menschen im Quartier entstehen. Neben einer barrierefrei zugänglichen, offenen Kontakt- und Beratungsstelle ist in der denkmalgerecht zu sanierenden Alten Feuerwache eine Begegnungsstätte geplant. Zusammen mit einer neuen Mehrzweckhalle und neu gestalteten Außenbereichen sollen sich rund um den Quartierstreffpunkt nicht nur Angebote aus dem Bereich Schule, sondern auch aus dem Bereich Jugend, Erwachsene, Gesundheit, Alten- und Sozialhilfe etablieren.

Ziel ist es, durch die Stärkung vorhandener und neuer Strukturen den Zusammenhalt, die Integration und die Identifikation der Bewohner in und mit ihrem Quartier zu fördern, um diese im Gebiet zu halten, zu unterstützen und aktiv einzubinden.

Der neue Quartierstreffpunkt befindet sich in der Verlängerung der Fußgängerzone innerhalb der Wiesdorfer Altstadt. Der Quartierstreffpunkt zeichnet sich durch seine zentrale Lage im Stadtteil aus. Die Maßnahme umfasst zwei Neubauten. Die sanierungsbedürftigen Gebäude werden abgerissen. Eine Mehrzweckhalle, ebenerdig organisiert, und der offene Ganztagsbereich mit Mensa, der zweigeschossig ausgebildet wird, werden neu errichtet. Die Alte Feuerwache wird als Solitärbau denkmalgerecht saniert und verleiht dadurch dem neuen Quartiersplatz einen individuellen Akzent. Ein schlüssiges Wegesystem um eine zentrale Passage zwischen Schulstraße und Moskauer Straße erschließt den Bereich und gliedert ihn in attraktive Platz- und Raumstrukturen aus alten und neuen Gebäuden. Der Bolzplatz verbleibt an seinem eingespielten Standort an der Hauptstraße.

Die Nutzungsbausteine und die Außenflächen sollen als Gesamtstandort dem Quartier und seiner Bewohnerschaft dienen und dementsprechend ausgebaut werden. Synergien und die Möglichkeit von Doppelnutzungen sowohl der Räumlichkeiten als auch der Freiflächen prägen die Planung. Als generationsübergreifender und interkultureller Treffpunkt sollen die Räumlichkeiten vielfältig genutzt werden. Die Akteure im Quartier sollen die Gemeinschaftsräume möglichst selbstbestimmt nutzen können. Gleichzeitig müssen die Bereiche jedoch auch getrennt voneinander funktionieren.

Sowohl der Turm der Alten Feuerwache als auch das Hauptgebäude der Grundschule im Bestand sind fünfgeschossig.

Mit dem Neubau einer Mehrzweckhalle und einem Offenen Ganztagsgebäude (OGS- Gebäude) wird der Standort Dönhoffstraße neu strukturiert und die Verschiedenartigkeit und Nutzbarkeit der Innenräume auch in den Außenbereichen umgesetzt.

Die Mehrzweckhalle nimmt den Platz der bestehenden Sporthalle ein und schließt den Straßenraum an der Ecke Dönhoffstraße/Moskauer Straße ab. Durch die neue Position der Halle (orthogonal zum bestehenden Schulgebäude) wird die Alte Feuerwache schon an der Kreuzung zur Dönhoffstraße als Identifikationsgebäude im Straßenraum sichtbar und erkennbar.

Der Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) positioniert sich zentral auf dem Gelände, wodurch er zugleich zum trennenden wie auch zum verbindenden Element der Gebäude und Freiräume untereinander wird. Im Freiraum entstehen durch die zentrale Position neu zonierte Außenbereiche im Westen, Osten und Süd-Osten, denen gemäß den angrenzenden Gebäude entsprechende Freiraumnutzungen zugewiesen werden.

Verbindendes Element der Gesamtanlage ist eine „Ost-West-Passage“ von Schulstraße zu Moskauer Straße: Sie dient einerseits der Erschließung des Areals, andererseits verbindet sie zugleich alle Gebäude sowie Außen- und Innenräume miteinander. Im Hinblick auf eine optimale Orientierung sind alle Hauptgebäudezugänge an der Passage ausgerichtet und vom Ost- wie Westzugang auf das Gelände unmittelbar erfassbar. Entsprechende Zugänge befinden sich an allen angrenzenden Straßenzügen.

Die Gesamtmaßnahme wird in zwei Bauabschnitten realisiert.

Die Mehrzweckhalle nimmt den Platz der bestehenden Sporthalle ein und schließt den Straßenraum an der Ecke Dönhoffstraße/Moskauer Straße ab. Durch die neue Position der Halle (orthogonal zum bestehenden Schulgebäude) wird die Alte Feuerwache schon an der Kreuzung zur Dönhoffstraße als Identifikationsgebäude im Straßenraum sichtbar und erkennbar.

Der Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) positioniert sich zentral auf dem Gelände, wodurch er zugleich zum trennenden wie auch zum verbindenden Element der Gebäude und Freiräume untereinander wird. Im Freiraum entstehen durch die zentrale Position neu zonierte Außenbereiche im Westen, Osten und Süd-Osten, denen entsprechend den angrenzenden Gebäuden passende Freiraumnutzungen zugewiesen werden.

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